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Marc-LouisArlaud

26.9.1772 Orbe, 1.5.1845 Lausanne, reformiert, von Genf und Orbe (ab 1802). Sohn des Théodore, Grundbesitzers, und der Suzanne Tallichet, Kauffrau. Ledig. Marc-Louis Arlaud lernte die Zeichen- und Malkunst bei seinen Cousins Arlaud in Genf und ab 1799 bei Jacques-Louis David in Paris. 1811 liess er sich endgültig in Lausanne nieder und eröffnete ein Atelier, wo er Zeichnen unterrichtete. Ab 1822 Direktor der 1823 eröffneten Kantonalen Zeichenschule. 1834 stiftete er 34'000 Fr. für den Bau eines Gebäudes, das Platz für ein Kunstmuseum und geeignetere Räume für die Zeichenschule bot. Das Projekt wurde von der Stadt Lausanne und dem Kanton Waadt mitfinanziert. Das nach Arlaud benannte Museum wurde 1841 eingeweiht und von ihm bis 1844 geleitet. Als Kunstschaffender tat Arlaud sich vor allem als Porträtist hervor. Freimaurer.

Quellen und Literatur

  • Cette école d'art, 1983
  • C. Michetti-Prod'hom, «Origine et naissance du Musée Arlaud», in RHV, 1988, 97-120
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 26.9.1772 ✝︎ 1.5.1845

Zitiervorschlag

William Hauptman: "Arlaud, Marc-Louis", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.12.2002, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027687/2002-12-17/, konsultiert am 22.07.2024.