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WilliamCuendet

26.6.1886 Tizi-Ouzou (Algerien), 29.10.1958 Lausanne, ref. (Freikirche des Kt. Waadt), von Sainte-Croix. Sohn des Eugène, Missionars in Algerien und Übersetzers der Bibel ins Kabylische, und der Louisa geb. Basset. Andrée Mercier-de Molin, Tochter des Jean-Jacques, Architekten, Enkelin des Jean-Jacques, Gerbers. Theologiestud. in Lausanne, 1913 Dissertation über die Religionsphilosophie Jean Jacques Rousseaus. Vikar, dann 1911-24 Pfarrer an der franz. Kirche in Zürich, 1924-49 Pfarrer der Kirchgem. Marterey in Lausanne. C. hatte im gesellschaftl. und theol. Leben des Kantons eine wichtige Rolle inne, u.a. als Gründer der Amis de la Pensée protestante und als Präs. der waadtländ. theol. Gesellschaft. Er besass eine Sammlung bibl. Gravuren von Albrecht Dürer und Rembrandt, über die er viele Vorträge hielt. 1921-57 war er Mitglied der Verwaltungskommission der Graph. Sammlung der ETH Zürich. C. befreundete sich mit grossen Liebhabern von Stichen (I. de Bruijn, Frits Lugt, René Huyghe, Pierre Decker). Seine Sammlung liegt im Rahmen der von seiner Fam. 1977 gegr. Stiftung William C. - Atelier de Saint-Prex seit 1985 im Musée Jenisch in Vevey.

Quellen und Literatur

  • Rembrandt, Eaux-fortes, 1947
  • ACV, Dossier SDA
  • Catalogue des Gravures de Dürer-Rembrandt, 1979
  • N. Minder, Rembrandt: les collections du Cabinet des estampes de Vevey, 1997
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Lebensdaten ∗︎ 26.6.1886 ✝︎ 29.10.1958