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AlbertKocher

4.7.1872 Bern, 26.4.1941 Bern, ref., von Büren an der Aare und Bern. Sohn des Theodor (->). Ledig. Medizinstud. in Zürich und Bern, wo er 1901 promovierte. Ab 1896-1901 Assistent an der von seinem Vater geleiteten Chirurg. Universitätsklinik in Bern, 1904-18 Sekundärarzt. 1917, nach dem Tod des Vaters, führte K. als Chirurg die Kocher'sche Privatklinik weiter. 1904-28 war er PD für Chirurgie an der Univ. Bern. Er befasste sich besonders mit der Physiologie und Pathologie der Schilddrüse. K. war ein bedeutender Porzellansammler und besass Prunkstücke der wichtigsten europ. Manufakturen des 18. Jh., v.a. aus Meissen und Nymphenburg, daneben auch Raritäten aus Frankenthal, Fulda, Fürstenberg, Höchst, Ludwigsburg, Berlin, Wien und Sèvres. Seine Sammlung vermachte er dem Hist. Museum Bern.

Quellen und Literatur

  • Jb. des Bern. Hist. Museums 21, 1942, 144-147
  • Biogr. Lex. der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre, hg. von I. Fischer, 2/31962, 787
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Lebensdaten ∗︎ 4.7.1872 ✝︎ 26.4.1941