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RaphaëlLugeon

16.12.1862 Poissy (Ile-de-France), 1.1.1943 Lausanne, ref., von Chevilly. Sohn des David Henri Louis, Bildhauers, und der Adèle Clémence geb. Cauchois. Bruder des Maurice (->). Louisa Bludoff, Russin. L. liess sich bei seinem Vater, der ein auf Ornamente spezialisierter Bildhauer war, später an der Ecole des arts décoratifs in Paris und an jener des Louvre ausbilden. Ab 1889 lebte er in Lausanne. Hier renovierte er 1892-1909 das gesamte Westportal der Kathedrale und schuf 1901 im Palais de Rumine zwei Lünetten. 1890-1932 wirkte er als Lehrer für Modellieren, Zeichnen und Kunstgeschichte an der Industrieschule, später am naturwissenschaftl. Gymnasium von Lausanne. Ferner leitete er 1919-24 die Ecole de dessin et d'art appliqué. L. gehörte 1910-13 und 1919-22 der Eidg. Kunstkommission an und präsidierte 1916-20 und 1932-36 die Société vaudoise des beaux-arts.

Quellen und Literatur

  • ACV, Dossier SDA
  • SKL 2, 292 f.
Weblinks
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GND
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 16.12.1862 ✝︎ 1.1.1943

Zitiervorschlag

Langer, Laurent: "Lugeon, Raphaël", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.11.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027741/2009-11-26/, konsultiert am 21.10.2020.