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HansFalk

Plakat von Hans Falk für die Tournee des Zirkus Knie im Jahr 1978 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).
Plakat von Hans Falk für die Tournee des Zirkus Knie im Jahr 1978 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).

16.8.1918 Zürich, 19.4.2002 Zürich, reformiert, von Zollikon und Luzern. Sohn des Julius Falk, Gärtners, und der Anna geborene Staub, Hausfrau. 1) 1945 Charlotte Martha Lustenberger, kaufmännische Angestellte (1967 geschieden), Tochter des Johann Josef Lustenberger, Zeichners bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), und der Hedwig geborene Geiger, Hausfrau; 2) 1968 Thea Heinl, aus Teplitz-Schönau, Verkäuferin, Tochter des Walter Josef Heinl, Lungenfacharztes, und der Lieselotte geborene Fügner, Hausfrau. Schwager des Eduard Zellweger. Hans Falk besuchte 1935 die Kunstgewerbeschule Luzern als Schüler von Joseph und Max von Moos sowie 1942-1943 die Kunstgewerbeschule Zürich als Schüler von Max Gubler und Walter Roshardt. Dazwischen arbeitete er 1939-1941 unter anderem für Walter Herdeg im Graphis Verlag. 1950-1955 unterrichtete Falk an der Kunstgewerbeschule Zürich. Er schuf zahlreiche Plakate, die er selbst auf Stein zeichnete, und stellte sich als Künstler vor allem in den Dienst sozialer Hilfswerke und der Politik. Für seine Arbeiten betrieb er intensive vorbereitende Studien; so begleitete er den Zirkus Knie zwei Monate lang, bevor er in dessen Auftrag zwei Plakate ausführte. Ab 1955 war Falk hauptsächlich als freier Künstler tätig und gestaltete beispielsweise die Plakate für die Expo 64. Nach zahlreichen längeren Auslandaufenthalten lebte er in Urdorf und auf Stromboli.

Quellen und Literatur

  • Falk, Hans; Nizon, Paul: Die Skizzenbücher, Zeichnungen, Objekte aus dem Woodstock-Hotel New York 1973-1979, 1979.
  • Falk, Hans; Nizon, Paul; Rotzler, Willy: Hans Falk. Werkjahr 1985/86, 1986.
  • Billeter, Fritz: «Falk, Hans Albert», in: Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst, 1998, S. 310-311.
  • NZZ am Sonntag, 21.4.2002 (Nachruf).
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Variante(n)
Hans Albert Falk
Lebensdaten ∗︎ 16.8.1918 ✝︎ 19.4.2002

Zitiervorschlag

Kurt Thaler: "Falk, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.10.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027860/2021-10-25/, konsultiert am 28.01.2023.