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NiklausStoecklin

Werbeplakat für Halsbonbons, gedruckt bei Wassermann in Basel, um 1935 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).
Werbeplakat für Halsbonbons, gedruckt bei Wassermann in Basel, um 1935 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste). […]

19.4.1896 Basel, 31.12.1982 Riehen, ref., von Basel und St. Gallen. Sohn des Johann Lukas Niclaus, Prokuristen, und der Fanny Geneviève geb. Müller. Bruder der Francisca (->). 1922 Elisabeth Schmetzler, Tochter des Emil. 1914 Ausbildung an der Kunstgewerbeschule München. Nach Kriegsausbruch Maler, Zeichner, Lithograf und Illustrator in Basel, später in Riehen. S.s Werk reicht vom Entwurf einer Briefmarke bis zu Wandbildern. Neben Grafik und Malerei umfasst es auch Zeichnungen, Tapisserien, Glasmalereien und insbesondere Plakate. Beeinflusst durch die spätgot. Malerei des Oberrheins, der sienes. Renaissance und des Expressionismus gilt S. als Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus in der Schweiz. Seine Werke befinden sich hauptsächlich in den Museen von Basel, Winterthur und Zürich. 1958 Basler Kunstpreis.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 1012 f.
  • B. Meles, «Niklaus S.s Karikaturen für die Fasnachtsnummern der Nationalztg.», in Bildgesch., 1999, 290-293
  • G.C. Bott, «Basel-Paris-Venedig», in Jber. Stiftung pro Klingentalmuseum Basel, 2002, 26-30
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Lebensdaten ∗︎ 19.4.1896 ✝︎ 31.12.1982