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BrunoGoldhammer

10.2.1905 Dresden, 7.8.1971 Dresden, bis 1924 isr., Deutscher. Sohn des Elias, Möbelhändlers und Kinobesitzers. Ledig. 1922 Eintritt in die KPD, 1925-33 Redaktor kommunist. Zeitungen. 1933 im Untergrund, Flucht in die Tschechoslowakei. Ende 1935 auf Parteibeschluss in Zürich, wo sich G. als verfolgter Gewerkschafter ausgab. 1937 Anerkennung als polit. Flüchtling. 1936-40 Mitarbeiter der Abschnittsleitung Süd der KPD, Chefredaktor der illegalen KPD-Zeitung "Süddt. Informationen" bzw. deren Nachfolgeorgan "Süddt. Volksstimme". 1940 Verhaftung wegen verbotener polit. Betätigung. Vom Bundesrat ausgewiesen, 1940-44 in der Schweiz interniert. Mitglied der Bewegung Freies Deutschland. 1945 Rückkehr nach Deutschland, Funktionär der KPD bzw. der SED. 1950 wegen Verbindungen zum angeblichen amerikan. Agenten Noel Field verhaftet, zum Tode verurteilt, danach Zwangsarbeit in der Sowjetunion. 1956 rehabilitiert, Rückkehr in die DDR.

Quellen und Literatur

  • BHE 1, 230 f.
  • H. Weber, Dt. Kommunisten, 2004, 254 f.
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Lebensdaten ∗︎ 10.2.1905 ✝︎ 7.8.1971

Zitiervorschlag

Wichers, Hermann: "Goldhammer, Bruno", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.01.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027982/2007-01-04/, konsultiert am 27.11.2020.