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Johann KonradZellweger

4.12.1801 Teufen (AR), 1.6.1883 Gais, reformiert, von Trogen. Sohn des Adrian, Webers, und der Katharina geborene Gähler. 1825 Anna Magdalena Locher, Tochter des Michel. Nach dem Tod seines Vaters 1802 wuchs Johann Konrad Zellweger im Armenhaus in Trogen auf. 1813 kehrte er zur Mutter nach Speicher zurück und trat in die Spinnereifabrik von Johann Caspar Zellweger ein. Dieser ermöglichte ihm die Ausbildung zum Armenlehrer in der Anstalt Philipp Emanuel von Fellenbergs in Hofwil, in der er 1817-1823 Schüler Johann Jakob Wehrlis war. 1824-1851 leitete Zellweger die neu gegründete Armenschule Schurtanne in Trogen. Er gründete in Gais auf der Rieseren ein eigenes Erziehungsinstitut und wurde 1852 vom Grossen Rat des Kantons Appenzell Ausserrhoden zum Seminardirektor ernannt (bis 1866). Ausserdem wirkte er bis 1872 als Schulinspektor. Zellweger war Mitglied der Landesschulkommission und Vorsitzender der kantonalen Lehrerkonferenz sowie des Vereins schweizerischer Armenerzieher.

Quellen und Literatur

  • Der Kt. Appenzell, 1867
  • AppGesch. 2, 395 f., 399 f.
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Zitiervorschlag

Johannes Gruntz-Stoll: "Zellweger, Johann Konrad", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.02.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/028160/2014-02-07/, konsultiert am 09.12.2022.