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JakobProbst

4.9.1848 Basel, 28.5.1910 Basel, ref., von Basel. Sohn des Jakob, Landwirts und Organisten, und der Anna Maria geb. Märklin. 1875 Anna Elisabeth Im Hof, Tochter des Johann Jakob, Kaufmanns. Theologiestud. in Basel und Tübingen. Nach der Ordination 1872 zweiter Pfarrer der dt. Gemeinde in Genf, 1874 Pfarrer in Rümlingen, 1878 in Sissach, 1885 in Horgen, ab 1902 zu St. Peter in Basel. P. publizierte in jüngeren Jahren idyllenartige Lyrik, teils in Mundart, teils in Hochdeutsch ("Der Farnsburger" 1872, "Landfrieden" 1876). Später veröffentlichte er zahlreiche Predigten, u.a. zur Sonntagsfrage, sowie Festreden und religiöse Schriften für das Volk. In Horgen gründete er den ersten evang.-sozialen Arbeiterverein der Schweiz und ein sog. Töchterinstitut.

Quellen und Literatur

  • W. Jost, «Von Geist und Form der Basler Mundartdichtung», in Basler Jb. 1949, 122-153
  • Kosch, Deutsches Literatur-Lex. 12, 322 f.
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Lebensdaten ∗︎ 4.9.1848 ✝︎ 28.5.1910