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JakobGschwend

12.7.1882 Appenzell, 30.7.1952 Zürich, katholisch, später konfessionslos, von Appenzell und Zürich. Sohn des Jakob Anton, Stickers. 1908 Anna Klara Metzger, Tochter des Ferdinand Albert, von Wängi. Schulen und Lehre als Schriftsetzer (1897-1901) in Appenzell, 1901 Eintritt in den Schweizerischen Typographenbund. Buchdrucker in Arbon, ab 1903 in Zürich. 1904 Eintritt in die SP. 1911-1916 Sekretär der Arbeitskammer. 1916-1922 Zürcher Bezirksanwalt, 1922-1942 Stadtrat (Wohlfahrtsamt). 1907-1922 Grosser Stadtrat (1919-1920 Präsident), 1908-1943 Kantonsrat (1931-1932 Präsident). 1906-1912 Präsident der SP-Sektion Industriequartier, 1910-1911 Präsident der Arbeiterunion, 1914-1916 Präsident der Stadtpartei, 1918 Präsident der SPS. Jakob Gschwend baute in den Krisen- und Kriegsjahren das städtische Wohlfahrtsamt aus, setzte sich in der Fürsorge für Neuerungen wie das Wohnortsprinzip im Armenrecht oder die städtische Altersbeihilfe und für die Errichtung von Kindererholungsheimen ein.

Quellen und Literatur

  • StadtA Zürich, Dok. Stadträte
  • Volksrecht, 31.7. und 4.8.1952
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 12.7.1882 ✝︎ 30.7.1952

Zitiervorschlag

Markus Bürgi: "Gschwend, Jakob", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.11.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/028314/2009-11-05/, konsultiert am 27.11.2022.