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BenoîtMalon

23.6.1841 Précieux (Loire), 13.9.1893 Asnières (Ile-de-France). Sohn des Joseph und der Benoîte geb. Baleydier, beide Landarbeiter. M. arbeitete nach dem Abbruch der Schule als Arbeiter, Buchverkäufer, schliesslich als kämpfer. Journalist und autodidakt. Schriftsteller. Er trat 1865 der Internationale bei und war Kommunarde; nach dem Fall der Pariser Kommune - er wurde 1871 in Abwesenheit verurteilt - musste er in die Schweiz fliehen. Er liess sich in Genf und dann in Neuenburg nieder und wurde Anhänger der Fédération jurassienne. 1872 ging er mit seiner Gefährtin André Léo, die er 1868 kennengelernt hatte, nach Italien. Nach seiner Ausweisung kam er im Jan. 1876 nach Lugano, wo er zu den Gründern der legalist. dissidenten Sektion des Ceresio gehörte. Im Juni 1876 war er wieder in Mailand und wurde im Sept. 1877 erneut ausgewiesen. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz gründete und leitete er 1878 "Le Socialisme progressif" (23 Nummern) und 1885 in Zürich "La Revue socialiste". Dank den Amnestien von 1879-80 konnte er nach Frankreich zurückkehren, wo er bis zu seinem Tod einer der hist. Führer der europ. Arbeiterbewegung blieb.

Quellen und Literatur

  • Du Forez à "La revue socialiste": Benoît M. (1841-1893), hg. von C. Latta et al., 2000
  • M. Binaghi, Addio, Lugano bella, 2002
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 23.6.1841 ✝︎ 13.9.1893

Zitiervorschlag

Binaghi, Maurizio: "Malon, Benoît", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.09.2008, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/028411/2008-09-01/, konsultiert am 25.11.2020.