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StanislawGrabski

5.4.1871 Borüw (Polen), 6.5.1949 Sulejüwek bei Warschau, Pole. Sohn des Feliks, Grundbesitzers. 1) Ludmila Rozen, 2) Zofia Smolik. Stud. der Wirtschaftswissenschaften in Warschau, Berlin, Paris und Bern; 1894 Doktorat in Bern. Ab 1899 Bibliothekar im poln. Museum in Rapperswil (SG). Ab 1910 Prof. an der Univ. Lemberg (heute Lwiw, Ukraine). G. schloss sich zunächst der sozialist., dann der nationalist. Bewegung an. Ab 1905 Mitglied der Nationalen Liga. Während des 1. Weltkriegs war er in poln. Kreisen in Russland aktiv. 1918 Mitglied des Nationalen Poln. Komitees in Paris. 1923 und 1925 Erziehungsminister in Polen. Ab 1942 präsidierte G. den Nationalen Poln. Rat in London. 1945 kehrte er nach Polen zurück, wurde Vizepräs. des von den Kommunisten geschaffenen Nationalen Rats des Inneren und nahm an der Konferenz von Potsdam teil. Danach wirkte er als Prof. für Wirtschaftswissenschaften an der Univ. Warschau.

Quellen und Literatur

  • Polski Słownik Biograficzny, 1959-60
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 5.4.1871 ✝︎ 6.5.1949

Zitiervorschlag

Florkowska-Frančić, Halina: "Grabski, Stanislaw", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.02.2011, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/028475/2011-02-17/, konsultiert am 23.11.2020.