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LudwikOrpiszewski

24.8.1810 Roszkowa Wola (Königreich Polen), 21.2.1875 Lausanne. 1850 Anna Plater-Zyberk, Tochter des Gf. Michal. Rechtsstud. in Warschau. O. beteiligte sich am Novemberaufstand von 1830 und gehörte zur Gruppe, die Schloss Belvedere, den Sitz von Grosshzg. Konstantin, angriff. O. floh nach Paris, verkehrte im Umkreis der Partei des Fürsten Adam Jerzy Czartoryski (Hôtel Lambert), redigierte die Zeitschrift "Trzeci Maj" ("Dritter Mai") und wurde 1844 diplomat. Vertreter des Fürsten beim Hl. Stuhl. Nachdem er 1848 seinen Posten aufgegeben hatte, kehrte er nach Posen zurück, wurde jedoch von der dt. Polizei vertrieben und liess sich 1851 im Haus Villamont in Lausanne nieder. In der Schweiz konzentrierte er sich auf seine literar. Arbeit: Er gab Übersetzungen heraus, darunter "Coup d'œil sur les œuvres les plus remarquables des poètes polonais" (1874), sowie hist. und polit. Broschüren ("Les comtes de Cavour, de Bismarck, de Gołuchowski et Napoléon III" 1869, "Le cardinal Oleśnicki" 1870).

Quellen und Literatur

  • Polski Słownik Biograficzny 24, 1979
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Lebensdaten ∗︎ 24.8.1810 ✝︎ 21.2.1875