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Paul EugèneDutasta

19.11.1873 Toulon, 2.12.1925 Paris, Franzose. Sohn des Arnaud Henri Dutasta, Professors, Generalrats im Departement Var, Gemeinderats sowie Bürgermeisters von Toulon, und der Marie Hippolyte Eugénie geborene Battaillard, Lehrerin. Paul Eugène Dutasta war 1918-1920 französischer Botschafter in Bern und 1919 Generalsekretär der Friedenskonferenz von Paris. Als Mittelsmann der Schweizer Regierung bei Georges Clemenceau und den Alliierten unterrichtete er Bern über die Absichten der Konferenz und sorgte dafür, dass die Schweiz ihren Standpunkt zur Rheinfrage darlegen konnte. Dutasta setzte sich erfolgreich dafür ein, dass man die neutralen Staaten über den zukünftigen Völkerbund anhörte. Er nahm an den Verhandlungen teil, die zum Artikel 435 des Versailler Vertrags führten. Dieser Artikel bestätigte die der Schweiz 1815 zugestandene Neutralität.

Quellen und Literatur

  • Schwarz, Christian: Die diplomatisch-politischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Frankreich in der Zonenfrage in den Jahren 1919 bis 1923. Entstehung und Auswirkungen des Art. 435 des Versailler Vertrages, 1973.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 19.11.1873 ✝︎ 2.12.1925

Zitiervorschlag

Victor Monnier: "Dutasta, Paul Eugène", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.11.2022, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/028512/2022-11-25/, konsultiert am 28.05.2024.