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Beisassen

Beisassen nannte man bis 1798 die längerfristig niedergelassenen Personen (im Alpenraum zum Teil nur Aufenthalter, zum Teil Niedergelassene aus einer andern Gemeinde desselben Standes), die kein oder nur ein beschränktes Bürger- oder Genossamerecht besassen; im Mittelland war dafür zu Stadt und Land der grundsätzlich synonyme Begriff Hintersassen gebräuchlicher. Nach der Helvetik wurde der mindere Rechtsstatus (bis 1848), meist unter der Bezeichnung Ansassen, wieder hergestellt. Als Beisassen bezeichnet wurden oft auch Gerichtsbeisitzer.

Quellen und Literatur

  • Idiotikon 7, 1364-1367
  • M. Galgano, Die Beisassen des Alten Landes Schwyz zwischen 1798 und 1803, Liz. Freiburg, 2003
Weblinks

Zitiervorschlag

Walliser, Peter: "Beisassen", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.02.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/028678/2011-02-25/, konsultiert am 20.01.2022.