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AlexandreAgassiz

17.12.1835 Neuenburg, 27.3.1910 im Atlantik, ref., von Bavois. Sohn des Louis (->) und der Cécile geb. Braun. 1860 Anna Russell (1866). Nach dem Tod seiner Mutter folgte A. seinem Vater 1849 nach Cambridge (Massachusetts, USA). Nach Ausbildungen zum Ingenieur und Zoologen und einem Praktikum als Küstenvermesser wurde A. in Harvard Assistent seines Vaters am Museum of Comparative Zoology, das er später leitete. 1866 übernahm er als Bergbauingenieur Kupferminen am Oberen See in Michigan (USA). Diese verhalfen ihm durch ihre ergiebige Ausbeute zu grossem Reichtum, so dass er als unabh. Forschungsmäzen, Museumserweiterer, Zoologe und Ozeanograph wirken konnte. 1860 begann er das Stud. von Küstentieren (Spezialwerk über Stachelhäuter). Ab 1877 unternahm er mit einem eigenen Dampfer Tiefseefänge in der Karibik, 1891 auch im Pazifik, besonders zum Vergleich der Meeresfaunen beidseits Panamas. Die Ergebnisse sind in Prachtwerken niedergelegt, deren herrl. Tafeln er selber zeichnete. Von 1892 an erforschte A. die Korallenriffe in allen Meeren.

Quellen und Literatur

  • Harvard Univ. (USA), Museum of Comparative Zoology, Nachlass
  • G.L. Goodale, «Biographical Memoir of Alexander A.», in National Academy of Sciences, Biographical Memoirs 7, 1912, 291-305, (mit Werkverz.)
  • Letters and Recollections of Alexander A., hg. von G.R. Agassiz, 1913
  • DSB 1, 71 f.
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