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KarlBrunner von Wattenwyl

23.6.1823 Bern, 24.8.1914 Kirchdorf-Neukematen (Oberösterreich), ref., von Bern. Sohn des Karl (->). Emilie Elisa von Wattenwyl, Tochter des Carl Anton, Offiziers in franz. Diensten. Stud. der Naturwiss. in Genf, Bern und Berlin, 1846 Dr. phil. Ab 1847 PD, 1850-55 ao. Prof. der Physik an der Univ. Bern. 1855-57 Direktor der Eidg. Telegraphenverwaltung, u.a. 1855 ausserordentl. Abgeordneter des Bundesrats nach Österreich (Themen: Telegrafieverbindung, Rheinkorrektion). Ab 1857 Direktor des österr.-ungar. Telegrafenwesens: u.a. Einrichtung eines Telegrafendienstes in Griechenland und der Türkei, Initiator der ersten internat. Telegrafenkonferenz 1865 in Paris. Später Ministerialrat im Handelsministerium. 1880 Erhebung in den Ritterstand. Die damals weltweit grösste Sammlung von Orthopteren (Geradflügler) aus B.s ontomolog. Tätigkeit ging nach seinem Tod an das Naturhist. Hofmuseum in Wien über. Präs. der Schweiz. Naturforschenden Gesellschaft.

Quellen und Literatur

  • DDS 1
  • B. Brunner, Zur Erinnerung an Carl Brunner von Wattenwyl (1823-1914), 1914
  • A. von Schulthess, «Dr. Karl Brunner-von Wattenwyl», in Verh. SNG, 1916, 52-62, (mit Schriftenverz.)
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