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LouisFavrat

23.7.1827 Lausanne, 27.1.1893 Lausanne, ref., von Lausanne und Epalinges. Sohn des Jean-Georges und der Jeanne geb. Henny. Bertha Heer. Stud. an der Akad. Lausanne, dann Philologie an den Univ. von München, Erlangen und Leipzig. Lehrer an den Untergymnasien von Orbe (1852-55) und La Chaux-de-Fonds (1855-62), Französischlehrer an der Industrieschule Lausanne (1862-67). F. war Mitarbeiter des kant. botanischen Museums und organisierte die Botanik-Exkursionen der Akad. Lausanne, wo er 1887-92 als ao. Professor wirkte. Der auf die einheim. Flora spezialisierte F. machte sich mit entsprechenden Publikationen einen Namen. Er galt als Kenner der sog. kritischen Gattungen Rose, Brombeere, Fingerkraut und Augentrost. Sein bemerkenswertes Herbarium der Schweizer Flora befindet sich heute an der ETH Zürich. E. war zudem ein Kenner des Patois vaudois und verfasste zahlreiche Artikel über waadtländ. Brauchtum, die meist im "Conteur vaudois" erschienen. Er übersetzte die überarbeitete Ausgabe von Heinrich Zschokkes Werk "Des Schweizerlands Geschichte für das Schweizervolk" 1860 ins Französische und veröffentlichte 1866 das "Glossaire du patois de la Suisse romande" des Dekans Philippe-Sirice Bridel.

Quellen und Literatur

  • Bull. de la Société vaudoise des sciences naturelles 29, 1893, 229-239, (mit Werkverz.)
  • Professeurs Lausanne, 406 f.
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