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EduardFischer

16.6.1861 Bern, 18.11.1939 Bern, ref., von Bern. Sohn des Ludwig (->). 1899 Johanna Gruner, aus einer Berner Gelehrtenfamilie. Stud. in Bern, 1883 Doktorat (beim Pilzforscher Anton de Bary in Strassburg), Studien in Berlin. 1885 PD an der Univ. Bern, 1893 ao. Prof., 1897-1933 Ordinarius für Botanik und Direktor des Botan. Gartens, 1910-11 Rektor. In seine Amtszeit fiel 1906 der Neubau des grossen Hörsaals, der Orangerie und des Palmenhauses sowie 1929 die Eröffnung des Alpengartens Schynige Platte. F. verfasste zahlreiche Einzelabhandlungen zur Entwicklungsgeschichte der Pilze, grosse Monografien (viele davon über die Rostpilze) wie "Die Uredineen der Schweiz" (1904) und das Standardwerk "Biologie der pflanzenbewohnenden parasitischen Pilze" (mit Ernst Gäumann, 1929) sowie zahlreiche biologiehist. und wissenschaftsphilosoph. Arbeiten. Zwölf Pilzarten wurden von ihren Entdeckern nach ihm benannt. 1917-22 Zentralpräs. der Schweiz. Naturfoschenden Gesellschaft. 1931 Dr. h.c. der Univ. Genf, 1939 Dr. med. h.c. der Univ. Basel.

Quellen und Literatur

  • BAR (Briefe)
  • BBB (u.a. Tagebücher)
  • Systematisch-Geobotan. Institut, Bern (Materialien zum Werk)
  • Mitt. der Naturforschenden Gesellschaft in Bern, 1931, 1-27, 92-95; 1939, 90-101
  • Verh. SNG, 1939, 250-277, (mit Werkverz.)
  • Ber. der Dt. Botan. Gesellschaft 58, 1940, 27-54, (mit Werkverz.)
  • Bull. de la Murithienne 109, 1991, 142 f.
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