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Auguste deMontmollin

19.4.1808 Neuenburg, 5.1.1898 Neuenburg, ref., von Neuenburg und Valangin. Sohn des Frédéric-Auguste (->). 1834 Charlotte Louise Vaucher, Tochter des Jean Jacques François, Kleinrats. 1823 Ausbildung in Geologie in Zürich, Ecole Polytechnique in Paris. Mit dem Franzosen Alexandre Brongniart datierte M. die in der Gegend von Neuenburg gefundenen Fossilien in die Kreidezeit. Mit seiner Schrift "Mémoire sur le terrain crétacé du Jura" von 1835 schuf er die Grundlagen für die Begriffsbildung der kreidezeitl. Stufen Valanginium und Hauterivium. 1837 erstellte er eine geolog. Karte des Neuenburger Juras, die 1839 veröffentlicht wurde. M. gehörte 1832 zu den Gründern der Neuenburger Naturforschenden Gesellschaft. 1847-48 lehrte er als Prof. für Geologie an der Akademie. Zudem war er Landvermesser und Mitglied des Neuenburger Stadtrats. Nach der Revolution von 1848 demissionierte M. von allen Ämtern. Wegen seiner Beteiligung am royalist. Aufstand verbrachte er 1856 mehrere Monate im Gefängnis. Offizier der Infanterie.

Quellen und Literatur

  • Briefe und Aufzeichnungen in: AEN, StadtA Neuenburg
  • Histoire de l'Université de Neuchâtel 1, 1988, 225-228
  • J.-P. Jelmini, «Lettres et notes personnelles d'Auguste de M. (1808-1898)», in RHN, 1997, 281-296
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Lebensdaten ∗︎ 19.4.1808 ✝︎ 5.1.1898