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Adolf vonPlantaReichenau

13.5.1820 Reichenau (Gem. Tamins), 25.2.1895 Zürich, ref., von Samedan. Sohn des Ulrich (->). Bruder des Jacques Ambrosius (->). 1851 Ursina Maria von Muralt, Tochter des Melchior, von Bever. Schulen in St. Gallen, Ftan (Institut à Porta), Thüringen und Zürich. Ab 1840 Stud. der Naturwissenschaften in Berlin, Heidelberg und Giessen mit Chemie bei Justus von Liebig, 1845 Doktorat in Heidelberg zum chem. Verhalten der wichtigsten Alkaloide. 1847-48 Bildungsreisen nach Norwegen, Frankreich (Besuch bei Kg. Louis-Philippe), England und in den Orient. Weitere Stud. in Agrikulturchemie und Bienenkunde in Utrecht, Edinburgh und Stuttgart. Eigene Laboreinrichtung im Schloss Reichenau und am Eidg. Polytechnikum in Zürich für chem., pflanzenchem. und bienenkundl. Untersuchungen. Viele Publikationen, u.a. ab 1852 über Bündner Mineralquellen, ab 1875 über die Honigbiene. 1894 Ehrenmitglied der British Beekeepers Association.

Quellen und Literatur

  • Jber. der Naturforschenden Ges. Graubündens, NF 38, 1894/95, 88-102, (mit Werkverz.)
  • E. Bosshard, «Adolf von P.», in Verh. SNG 78, 1895, 257-271
  • G. Bener-Lorenz, Ehrentafel bündner. Naturforscher, 1938, 68-70
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Lebensdaten ∗︎ 13.5.1820 ✝︎ 25.2.1895