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SimonSchwendener

Ein Beitrag zur Geschichte der Botanik, in der prestigeträchtigen wissenschaftlichen Reihe von Benno Schwabe in Basel 1872 veröffentlicht (Schweizerische Nationalbibliothek).
Ein Beitrag zur Geschichte der Botanik, in der prestigeträchtigen wissenschaftlichen Reihe von Benno Schwabe in Basel 1872 veröffentlicht (Schweizerische Nationalbibliothek).

10.2.1829 Räfis (Gem. Buchs SG), 27.5.1919 Berlin, ref., von Buchs. Sohn des Christian, Landwirts, und der Magdalena geb. Gebs. Ledig. 1846-47 und 1848 Lehranstalt in Schiers, 1847-48 Lehrer an der Oberschule in Räfis-Burgerau. Ab 1849 Stud. der Mathematik und Naturwissenschaften an der Akad. Genf, 1853-56 an der Univ. Zürich, 1856 Dr. phil. bei Oswald Heer. 1857 Assistent von Carl Wilhelm von Nägeli in München, zusammen Veröffentlichung des grundlegenden zweibändigen Werks "Das Mikroskop" (1865-67), 1860 PD. 1867 o. Prof. der Univ. Basel, 1877 o. Prof. der Univ. Tübingen, 1878-1910 o. Prof. der Univ. Berlin, Gründung des botan. Instituts, 1887-88 Rektor. 1867-69 Entdeckung der Natur der Flechten als symbiot. Doppelwesen aus Pilz und Alge. 1880 Mitglied und 1896-1909 Präs. der Leopoldina, 1882 Mitgründer und 1896-1909 Präs. der Dt. Botanischen Gesellschaft. S. gehörte zu den führenden Botanikern der 2. Hälfte des 19. Jh. und gilt als Begründer der physiolog. Pflanzenanatomie. Zahlreiche Ehrungen, u.a. Ehrendoktor der Univ. Tübingen (1877) und Leipzig (1897), 1898 Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste. Seit 1998 verleiht die Dt. Botanische Gesellschaft die Simon-Schwendener-Medaille.

Quellen und Literatur

  • Gesammelte Botan. Mittheilungen, 2 Bde., 1898
  • Humboldt-Univ. Berlin, Nachlass
  • Ber. der Dt. Botan. Ges. 40, 1922, 53-76 (mit Werkverz.); 47, 1929, 1-20
  • DSB 12, 255 f.
  • NDB 24, 64 f.
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Lebensdaten ∗︎ 10.2.1829 ✝︎ 27.5.1919