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WilhelmVischer

5.1.1890 Basel, 2.6.1960 Basel, reformiert, von Basel. Sohn des Wilhelm (->). Cousin des Wilhelm (->). Ledig. Studium der Medizin und Biologie in Basel, Genf und München, dort 1914 Promotion in Botanik. Anschliessend Assistent von Robert Chodat an der Universität Genf. 1919-1923 war Wilhelm Vischer als Botaniker an der Kautschuk-Versuchsstation in Buitenzorg (heute Bogor) in Westjava tätig. 1924 folgte die Habilitation in Basel, 1926 ein Lehrauftrag für systematische und pharmazeutische Botanik und Pflanzengeografie und 1928 die Ernennung zum ausserordentlichen Professor. Seine wesentliche Aufgabe war die Ausbildung von Lehramtskandidaten und Pharmazeuten, wozu er zahlreiche botanische Exkursionen durchführte. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasste sich Vischer mit der Kultivierung und Erforschung von Algen. Zudem wirkte er als Präsident der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft und 1923-1960 in der Nationalpark-Kommission der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft. Ab 1936 engagierte sich Vischer in der Flüchtlingshilfe (1937-1938 Präsident der 1936 gegründeten Schweizerischen Zentralstelle für Flüchtlingshilfe).

Quellen und Literatur

  • Naturschutz in der Schweiz, 1946
  • Teilnachlässe in: StABS; UBB, Handschriftenabt.
  • Verh. der Naturforschenden Ges. in Basel 72, 1961, 358-363
  • Basler Stadtbuch 1962, 1961, 264-272 (mit Werkverz.)
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Zitiervorschlag

Hermann Wichers: "Vischer, Wilhelm", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 31.07.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/028970/2013-07-31/, konsultiert am 17.06.2024.