de fr it

HeinrichWild

17.12.1833 Uster, 5.9.1902 Zürich, ref., von Wädenswil. Sohn des Johannes, Lehrers, und der Katharina geb. Schmid. 1863 Rosa Imboden, Tochter des Johannes. Gymnasium in Zürich, naturwissenschaftl. Studien an der Univ. Zürich, 1854-56 Physikstud. in Königsberg bei Franz Neumann, 1857 Promotion in Zürich, Weiterbildung in Heidelberg. 1858 PD an der Univ. und am Eidg. Polytechnikum Zürich, im selben Jahr Berufung als ao. Prof. für Physik und Astronomie an die Univ. Bern, 1862-68 o. Prof., 1867-68 Rektor, ab 1864 zugleich Direktor der Eidg. Eichstätte. 1868-95 Direktor des physikal. Zentralobservatoriums in St. Petersburg und Mitglied der Akademie der Wissenschaften. W. leitete den Ausbau des meteorolog. Beobachtungsnetzes in Russland, veranlasste den Bau des meteorolog.-magnet. Observatoriums in Pawlowsk und entwickelte neue geophysikal. Messinstrumente. Er beförderte v.a. auch die internat. Zusammenarbeit in der Meteorologie, Polarforschung und im Messwesen. 1895 kehrte er nach Zürich zurück. 1892 St.-Wladimirorden.

Quellen und Literatur

  • Verh. SNG 85, 1902, 84-100 (mit Werkverz.)
  • R. von Wild, Erinnerungen, 1913
  • R. Mumenthaler, Im Paradies der Gelehrten, 1996, 315-366
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF