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JulienChappuis

15.9.1846 Rivaz, 3.4.1929 Lausanne, ref., von Rivaz. Sohn des Vincent, Weinbauern und Gemeindepräs., und der Jeanne Susanne geb. Leyvraz. 1877 Fanny Julie Joséphine Verdan, Tochter des Charles Louis, Indienne-Fabrikant in Biel. Bis 1867 Ingenieurstud. an der Ecole spéciale in Lausanne. Danach Tätigkeit in der Brückenbauwerkstätte von Gustave Bridel in Yverdon, zuletzt als Chefingenieur der Juragewässerkorrektion und als Chef der mechan. Werkstätten. 1874 Begründer der Konstruktionswerkstätte Julien Chappuis & Cie. in Nidau (ab 1885 Probst, Chappuis & Wolf). C. realisierte wichtige Bauwerke des Bahn- und Wasserbaus im In- und Ausland, darunter die Schleusenstaumauer in Méricourt (Pas-de-Calais, 1880-83), die Rhone-Kraftwerke in Genf (1884-89) und Saint-Maurice (1902-04), die Bahnlinien Visp-Zermatt (1889-91), Monistrol-Montserrat in Spanien (1891-92), Chamonix-Montenvers in Frankreich (1904-07), Kanal und Hafen in Interlaken (1891-92) und die Eisenbahnbrücke Eglisau (1895-97). Er erstellte zudem Projekte für eine Eisenbahnlinie Beirut-Damaskus und eine “Domestizierung” des Dnjepr in Russland.

Quellen und Literatur

  • Schweiz. Bauztg. 22, 1929, 275
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