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HenriMeyer

24.12.1856 Freiburg, 21.6.1930 Lausanne, kath., von Schaffhausen. Sohn des Jean-Conrad, Lithografen, und der Emilie-Ursule geb. Gross. Bruder des Jean (->). 1894 Marie-Elisabeth Raach. M. studierte 1876-78 am Eidg. Polytechnikum in Zürich, 1878-79 an der Bauschule in Stuttgart und 1880-83 an der Ecole des Beaux-Arts in Paris Architektur. In Paris war er bei versch. Architekten tätig, bis er 1888 nach erfolgreichem Wettbewerb mit dem Bau des Sitzes der bulgar. Nationalbank in Sofia beauftragt wurde. Bis 1898 stand er im Dienst des bulgar. Ministeriums für öffentl. Bauwesen, dann kehrte er nach Lausanne zurück, wo er bis 1902 ein Büro mit Jacques Regamey führte. Aus dieser Zusammenarbeit stammt z.B. ein 1901 in Lausanne eröffneter Gebäudekomplex aus sieben Wohn- und Geschäftsbauten mit Kursaaltheater an der Rue des Terreaux. Ab 1902 besass M. ein eigenes Büro, das u.a. 1908 den Bahnhof in Saint-Maurice errichtete. Als Mitglied des Schweiz. Ingenieur- und Architektenverbands (SIA) beteiligte er sich an der Erarbeitung von SIA-Normen.

Quellen und Literatur

  • Architektenlex., 380
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Lebensdaten ∗︎ 24.12.1856 ✝︎ 21.6.1930