de fr it

Heinrich II.

6.5.973 (978?) in Bayern, 13.7.1024 Pfalz Grona (heute Göttingen), Bamberg (Bayern). Sohn Heinrichs des Zänkers, Hzg. von Bayern, und Giselas von Burgund, aus dem bayer. Zweig der Ottonen. Kunigunde, Tochter Gf. Siegfrieds von Luxemburg. 995-1004 Hzg. von Bayern, 1002 dt. König, 1014 Kaiser. Er erreichte, dass ihm Kg. Rudolf III. von Burgund die Nachfolge im Königreich Burgund zusicherte und 1016 den Erbanspruch bekräftigte. H. festigte das Reichskirchensystem und unterstützte die lothring. Klosterreform. Er förderte das Bistum Basel, Tor zu den Jurapässen und zu Burgund. Öfters weilte er in Basel, so 1019 bei der Münsterweihe, wobei er vermutlich u.a. den goldenen Altarvorsatz stiftete. 1020 unterstellte er die Abtei Disentis dem Bf. von Brixen (Südtirol). Auch zum Benediktinerkloster Einsiedeln stand H. in enger Beziehung. 1146 kanonisiert, wird H. im Bistum Basel als zweiter Bistumspatron verehrt.

Quellen und Literatur

  • C. Pfaff, Ks. H., 1963
  • HS III/1, 522
  • K.J. Benz, Unters. zur polit. Bedeutung der Kirchweihe unter Teilnahme der dt. Herrscher im hohen MA, 1975, 159-166
  • HbSG, 139-147
  • LexMA 4, 2037-2039
  • Corpus inscriptionum medii aevi Helvetiae 3, hg. von C. Pfaff, 1992, 59-64
  • S. Hess, «Zwischen Verehrung und Versenkung. Zum Nachleben Ks. H.s in Basel», in BZGA 102, 2002, 83-143
  • S. Hess, «H. Dt. Ks. und Stadtheiliger von Basel (973/1002-1024)», in Freunde des Klingentalmuseums. Jahresber. 2003, 10-19
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF