de fr it

Konrad II.

um 990, 4.6.1039 Utrecht, Speyer. Sohn Gf. Heinrichs, Ururenkel von Ks. Ottos I. Gisela, Tochter Hzg. Hermanns II. von Schwaben, Nichte des Burgunderkönigs Rudolf III. 1024 als erster Salier König, 1027 Kaiser. Gestützt u.a. auf Reichskirche und -ministerialen, baute K. die Macht des Reichs aus und stellte 1026/27 die Herrschaft in Italien wieder her. Unter simonist. Umständen setzte er 1025 den Basler Bf. Udalricus II. ein. 1025-30 schlug er Aufstände seines Stiefsohns Hzg. Ernst II. von Schwaben nieder. 1025-33 residierte er wiederholt in der Pfalz Zürich. Den von Ks. Heinrich II. vorbereiteten Übergang Burgunds an das Reich vollzog er durch den Feldzug gegen Gf. Odo II. Am 2.2.1033 wurde K. in Payerne zum Kg. von Burgund gewählt und gekrönt. 1038 hielt er einen Hoftag in Solothurn. In den "Gesta Chuonradi" beschreibt der evtl. aus Solothurn stammende Hofkaplan Wipo K.s Herrschaft.

Quellen und Literatur

  • H.-D. Kahl, «Die Angliederung Burgunds an das ma. Imperium», in Schweiz. numismat. Rundschau 48, 1969, 13-105
  • HbSG, 139-143
  • LexMA 5, 1338 f.
  • E. Müller-Mertens, W. Huschner, Reichsintegration im Spiegel der Herrschaftspraxis Kaiser K.s II., 1992
  • F.-R. Erkens, K. II. (um 990-1039), 1998
  • W. Herwig, K. II., 2000
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF