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Konrad III.

1093, 15.2.1152 Bamberg. Sohn Herzog Friedrichs I. von Schwaben und der Agnes, Tochter Kaiser Heinrichs IV. um 1134 Gertrud von Sulzbach. Konrad III. liess sich 1127 zum Gegenkönig Lothars III. ausrufen, blieb aber ohne Erfolg. Nach Lothars Tod wurde er 1138 als erster Staufer, jedoch irregulär, zum König gewählt. Konrad anerkannte das 1127 Herzog Konrad von Zähringen verliehene Rektorat von Burgund unter Einschluss der Westschweiz, wo sich die Zähringer indes nicht durchzusetzen vermochten. Die burgundische Erbfrage blieb bis zu Konrads Tod ungelöst. Privilegien erteilte er den Bischöfen. von Basel und Lausanne sowie den Klöstern Einsiedeln, Allerheiligen, Pfäfers, Interlaken, Rüeggisberg und Trub. Den Grafen von Lenzburg soll er die Grafschaften über Blenio und Leventina übertragen haben.

Quellen und Literatur

  • H. Heinemann, «Die Zähringer und Burgund», in Die Zähringer 1, hg. von K. Schmid, 1986, 65-68
  • LexMA 5, 1339 f.
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Zitiervorschlag

Hartmut Heinemann: "Konrad III.", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.08.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029198/2007-08-28/, konsultiert am 21.06.2024.