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Wolfhart IV. vonBrandis

Erstmals genannt 1356 (Bürge für seinen Vetter Mangold ->), 1418 . Sohn des Wolfhart I. und der Agnes von Montfort-Feldkirch. Freiherr. Clementa von Tierstein. 1371 erbte er mit seinem Bruder Ulrich Thüring vom Vater die Herrschaft B. und die Vogtei Trub im Emmental, ebenso als bischöfl.-konstanz. Pfandschaften die Stadt Bischofszell und die Zehntquarten in der Landgrafschaft Burgund. 1376 trat er ins Burgrecht der Stadt Bern, auf deren Seite er sich am Sempacherkrieg beteiligte. B. legte die Grundlagen für die Verlagerung der Fam. aus dem Emmental in den ostschweiz. Raum: In den 1390er Jahren half er seinen in wirtschaftl. Schwierigkeiten steckenden Stiefbrüdern, dem Churer Bf. Hartmann von Werdenberg-Sargans und Heinrich von Werdenberg-Sargans, regelmässig mit Geld aus, wofür sie ihm ihre Herrschaften Blumenegg (1391), Sonnenberg im Walgau (1412), Schellenberg (1416) sowie die Grafschaft Vaduz (1399) als Pfand übertrugen.

Quellen und Literatur

  • P. Bütler, «Die Frh. von B.», in JSG 36, 1911, 59-74
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Lebensdaten Ersterwähnung 1356 ✝︎ 1418