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HenriVincent

1.11.1747 (Henri Emmanuel) Le Châtelard (Montreux), 3.8.1825 Lausanne, reformiert, von Le Châtelard. Sohn des Jean Louis, Gerichtsstatthalters, und der Suzanne Michel. Jeanne Marie Benoit, Tochter des Pierre Abraham, Müllers. Druckerlehre ausserhalb von Montreux. Henri Vincent führte 1772 in Neuenburg die Druckerei von Georges David Sinnet, machte sich 1773 selbstständig und zog 1777 nach Moudon, 1780 nach Lausanne. Er druckte 1783-1815 die Etrennes helvétiennes von Philippe-Sirice Bridel, 1792 La Fontaines Fabeln, ab 1798 das Amtsblatt Bulletin officiel, aus dem 1804 die Gazette de Lausanne hervorging, 1807 die sechste Auflage der Ostervald-Bibel sowie Revolutionspropaganda. Als Staatsdrucker wurde er 1798-1803 mit der französischen Ausgabe des Tageblatts der Gesetze und Dekrete [...] betraut. Nach 1803 druckte er für den Waadtländer Grossen Rat. Vincent nahm 1791 am Revolutionsbankett von Les Jordils teil und war 1808-1813 Grossrat sowie 1820-1825 Lausanner Gemeinderat (Legislative).

Quellen und Literatur

  • L. Junod, De l'Imprimerie Vincent à l'Imprimerie centrale de Lausanne, 1948
  • P. Delvaux, La république en papier, 2 Bde., 2004
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ≈︎ 1.11.1747 ✝︎ 3.8.1825

Zitiervorschlag

Delvaux, Pascal: "Vincent, Henri", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.07.2013, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029371/2013-07-10/, konsultiert am 03.12.2020.