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Hans OswaldGamsharst

um 1480 Kentzingen (Breisgau), April 1532 Mülhausen. Hans Oswald Gamsharst studierte in Basel und Heidelberg. Als sein Vater 1486 Stadtschreiber in Mülhausen wurde, begleitete er ihn dorthin und folgte ihm 1504 in diesem Amt nach. Als Diplomat brachte Gamsharst 1506 eine Allianz mit Basel zustande. 1512 zeichnete ihn Papst Julius II. für den Einsatz von Mülhausen in den Italienfeldzügen mit dem Juliusbanner aus. Nach der Schlacht von Marignano nahm er an den Verhandlungen der Eidgenossenschaft mit Franz I. teil, die 1516 in den Ewigen Frieden mündeten. Gamsharst trug zur Einführung der Reformation in Mülhausen bei und nahm 1528 an der Ratifizierung des Christlichen Burgrechts zwischen Mülhausen und den reformierten Kantonen teil. 1528 dankte er ab.

Quellen und Literatur

  • Mieg, Philippe: La réforme à Mulhouse, 1518-1538, 1948.
  • Fédération des sociétés d'histoire et d'archéologie d'Alsace (Hg.): Nouveau dictionnaire de biographie alsacienne, Bd. 12, 1988.
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Zitiervorschlag

Schreck, Nicolas: "Gamsharst, Hans Oswald", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.08.2005, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029432/2005-08-16/, konsultiert am 26.11.2020.