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Friedrich-TheodorVischer

30.6.1807 Ludwigsburg (Württemberg), 14.9.1887 Gmunden (Oberösterreich), protestantisch, Deutscher. Sohn des Christian Benjamin, Pfarrers und Archidiakons, und der Christiane geborene Stäudlin. 1844 Thekla Heinzel. 1825 Studium der Theologie an der Universität Tübingen, 1830 theologisches Examen, 1832 Promotion. 1835 Privatdozent und 1836 Habilitation ("Über das Erhabene und das Komische" 1837), 1837 ausserordentlicher, 1844 ordentlicher Professor für Ästhetik und deutscher Literatur an der Universität Tübingen. 1848 Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung. 1855-1866 Dozent für Ästhetik und deutscher Literatur am Polytechnikum Zürich. 1869-1877 Professor an der Polytechnischen Schule Stuttgart. Der bedeutende Ästhetiker Friedrich-Theodor Vischer, in den 1830er Jahren Freund und Kampfgefährte David Friedrich Strauss', beendete in seiner Zürcher Zeit sein Hauptwerk "Aesthetik oder Wissenschaft des Schönen" (7 Bde., 1846-1858) und befreundete sich hier unter anderem mit Gottfried Keller, Jacob Burckhardt, Gottfried Semper und Richard Wagner.

Quellen und Literatur

  • Dichter. Werke, 5 Bde., 1917
  • Teilnachlässe in: Schiller-Nationalmuseum, Marbach, und Univ. Tübingen
  • ADB 40, 31-64
  • Killy, Literaturlex. 12, 37-39
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 30.6.1807 ✝︎ 14.9.1887

Zitiervorschlag

Rüdiger Zymner: "Vischer, Friedrich-Theodor", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.12.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029455/2014-12-27/, konsultiert am 16.04.2024.