de fr it

ZachariasWerner

18.11.1768 Königsberg (heute Kaliningrad, Russland), 17.1.1823 Wien, lutherisch, ab 1811 katholisch, Preusse. Sohn des Jacob Friedrich, Universitätsprofessor, und der Louise Henriette Pietsch. Dreimal verheiratet und geschieden. 1784-1789 Studium der Jurisprudenz und Kameralistik in Königsberg. 1793-1808 Beamter in preussischen Staatsdienst, unter anderem in Warschau. 1809-1813 Aufenthalt in Rom, 1814 Priesterweihe, 1814-1823 Prediger in Wien. Bei seinem ersten Besuch der Schweiz 1808 interessierte sich Zacharias Werner vor allem für die Stätten Jean-Jacques Rousseaus, besuchte Johann Heinrich Pestalozzi und begegnete Germaine de Staël. Ein Jahr später war er für etwa vier Monate Staëls Gast in Coppet. Sie widmete ihm ein ganzes Kapitel in ihrer Schrift "De l'Allemagne" (1810, deutsch 1815). Werners Einakter "Der vierundzwanzigste Februar" (1808), ein Schicksalsdrama, das 1809 in Coppet uraufgeführt wurde, spielt in einer schauerlichen Sturmnacht auf der Gemmi.

Quellen und Literatur

  • Dramen, 1937 (Nachdr. 1964 und 1971)
  • Killy, Literaturlex. 12, 258-260
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 18.11.1768 ✝︎ 17.1.1823

Zitiervorschlag

Rosmarie Zeller: "Werner, Zacharias", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029457/2013-10-03/, konsultiert am 24.06.2024.