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AlbertAichele

Der Erfinder Albert Aichele in den Ateliers der Brown Boveri in Baden (Historisches Archiv ABB Schweiz, Baden).
Der Erfinder Albert Aichele in den Ateliers der Brown Boveri in Baden (Historisches Archiv ABB Schweiz, Baden).

13.2.1865 Lörrach, 17.11.1922 Baden, reformiert, von Basel. Sohn des Albert, Kaufmanns, und der Maria geborene vom Hove. 1907 Olga Albertine Duhner, in Hamburg. Schulen in Basel und Lausanne. Studium am Polytechnikum Zürich (Maschinenbau, Elektrotechnik). Erster schweizerischer Radrennfahrer der internationalen Spitzenklasse: 1887 in München Stundenrekord auf Hochrad (37,078 km/h). Im selben Jahr vom Bund Deutscher Radfahrer nach Siegen in den Meisterschaften von Deutschland und Österreich wegen Annahme eines Geldpreises ausgeschlossen, später rehabilitiert. Montageingenieur in der Maschinenfabrik Oerlikon. 1891 Eintritt in die BBC, Baden, 1902 Leiter des Entwicklungslabors, 1909-1916 Direktor, dann freier Forscher und Berater. Bahnbrechender Erfinder auf dem Gebiet der frühen Elektronik im Lokomotivenbau. Albert Aichele entwickelte unter anderem um 1900 den ersten brauchbaren Ölschalter mit automatischer Überstromauslösung und 1904 den ersten Zugbeleuchtungsapparat.

Quellen und Literatur

  • BLAG, 16 f.
  • P. Rinderknecht, 75 Jahre Brown Boveri, Baden, 1891-1966, 1966
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Zitiervorschlag

Max Triet: "Aichele, Albert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.05.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029563/2001-05-25/, konsultiert am 27.01.2023.