25.3.1830 Aarau, 5.1.1900 Bern, ref., von Aarau. Sohn des Johannes, Gerichtsschreibers in Aarau. Elise Jaumann, Tochter des Ignaz Ludwig. Besuch der Gewerbeschule in Aarau, 1847-50 Lehre in der Mechanikwerkstätte von Jakob Kern in Aarau, 1850-54 Wanderjahre in Wien, Berlin und Hamburg. 1855 konstruierte H. bei Adam Jundzill in Genf einen Repetitionstheodoliten für die Pariser Weltausstellung. Im selben Jahr trat er als Adjunkt von Matthias Hipp in die Eidg. Telegraphenwerkstätte in Bern ein, deren Leitung er 1860 übernahm, unterstützt von seinem Bruder Heinrich Alfred. 1865 erwarb er mit Heinrich Albert Escher den Betrieb vom Bund und wurde nach Eschers Tod 1879 Alleininhaber. Er führte das Unternehmen v.a. mit Eigenkonstruktionen von Telefonapparaten zu internat. Geltung. Bei H.s Tod beschäftigte der Betrieb 100 Personen. Die Univ. Bern verlieh ihm 1875 für seine Erfindungen im Instrumentenbau den Ehrendoktor.
Quellen und Literatur
- Hasler 1852-1952, 1952
- BLAG, 315 f.
- W. Keller, Gustav Adolf H. (1830-1900), Gustav H. (1877-1952), 1963
Kurzinformationen
Lebensdaten | ∗︎ 25.3.1830 ✝︎ 5.1.1900 1830-03-251900-01-05 |