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Gustav Adolf AlbertHautle

25.9.1870 Steinegg (Bezirk Rüte), 1.1.1953 Goldach, katholisch, von Appenzell. Sohn des Joseph Albert (->). Josefine Hättenschwiler, in der Textilbranche tätig. Gymnasien Sarnen, Schwyz und Feldkirch. Rechtsstudium in München, Berlin, Strassburg, Bern und Leipzig, 1907 Dr. iur. 1897-1899 Anwalt und Tourismusförderer in Appenzell, 1899-1907 in der Direktion der Mühlen Goldach. Ab 1907 Stickereiproduzent und -exporteur. 1908 Mitbegründer des Nordostschweizerischen Schifffahrtsverbandes Rhein-Bodensee (1908-1914, 1920-1950 Präsident). 1912-1933 Mitglied des Katholischen Kollegiums in St. Gallen. Hautle, der ein ausgezeichneter Jurist war, verfasste eine ungedruckt gebliebene, ca. 400 Blatt umfassende Arbeit über das Zivilgesetzbuch und das Obligationenrecht in Sprüchen zu nahezu allen Gesetzesartikeln. Er setzte sich vor allem für die industrielle Entwicklung und für soziale Belange ein. Oberst der Infanterie.

Quellen und Literatur

  • LAA, Teilnachlass
  • AWG, 116
  • J. Signer, «Chronik der Appenzell I.-Rh. Liegenschaften», in Appenzell. Geschichtsbl., 1951, Nr. 15
  • Appenzeller Volksfreund, 1953, Nr. 1
  • R. Steuble, «Innerrhoder Tageschronik 1953», in IGfr. 2, 1954, 60
  • H. Bischofberger, Rechtsarchäologie und rechtl. Volkskunde des eidg. Standes Appenzell Innerrhoden, 1999, 337, 603
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 25.9.1870 ✝︎ 1.1.1953

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Hautle, Gustav Adolf Albert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.11.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029624/2007-11-29/, konsultiert am 02.12.2022.