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KarlAegerter

16.3.1888 Basel, 5.12.1969 Basel, von Röthenbach im Emmental. Sohn des Samuel, Landwirts. Elisabeth Gerter, Schriftstellerin, deren Werke er illustrierte. Lehre als Dekorationsmaler, Ausbildung zum Maler in München (ab 1915), an der Malschule von Heinrich Knirr und an der Akademie der Bildenden Künste. 1926 Rückkehr nach Basel. Bis 1936 hauptsächlich politisch tätig, Mitglied und Parteisekretär der KP Basel (Austritt Mitte der 1930er Jahre), danach SP-Mitglied. 1932-1941 Basler Grossrat. Ab 1948 Richter. Langjähriger Präsident der Basler Sektion der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten. Bekannt und geschätzt vor allem aufgrund seiner Darstellungen des menschlichen Leides, das er bei Kriegsversehrten, Flüchtlingen, bei Arbeitslosen und Verarmten sah. Als künstlerische Leistung überzeugen heute jedoch vor allem seine Landschaften, deren expressiver Stil sich an Edvard Munch orientiert.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 8, (mit Literaturverz.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 16.3.1888 ✝︎ 5.12.1969

Zitiervorschlag

Hans-Peter Wittwer: "Aegerter, Karl", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.06.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029628/2001-06-05/, konsultiert am 09.12.2022.