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RobertBoehringer

30.7.1884 Winnenden (Deutschland), 9.8.1974 Genf, reformiert, Deutscher, ab 1942 von Genf. Sohn des Paul Adolf, Chemikers. 1920 Margrit Loeb. Bis 1912 Studium der Nationalökonomie, Geschichte, Literatur- und Kunstgeschichte in Basel (Dr. phil. 1910) und Berlin, danach Arbeit für das Internationale Arbeitsamt Basel. 1914-1918 leitend bei C.H. Boehringer Söhne in Ingelheim am Rhein, 1921-1930 bei Hoffmann-La Roche in Basel. 1940-1946 für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz in Genf tätig, 1946-1970 Berater von Geigy Basel, Gegner der Fusion mit Ciba. Dichterische und publizistische Tätigkeit. Mäzen und Gönner. Ab 1933 Präsident der Stefan-George-Stiftung. 1954 Ehrendoktor der Universität Tübingen und 1959 der Universität Basel.

Quellen und Literatur

  • Wie jeder ihn erlebte, hg. von G.P. Landmann, [1977]
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 30.7.1884 ✝︎ 9.8.1974

Zitiervorschlag

Leuenberger, Martin: "Boehringer, Robert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.01.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029884/2020-01-09/, konsultiert am 30.11.2020.