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MaxMoos

30.4.1880 Randegg (Baden, D), 11.10.1976 Genf, isr., Deutscher, ab 1913 Schweizer. Sohn des Heinrich, Holzschneiders und Händlers, und der Rosalie geb. Bloch. 1909 Fanny Levy. Kindheit in Karlsruhe. Erste Erfahrungen in dem Theater und der Music Hall in Lyon sowie ab 1896 in Spanien. 1906 liess sich M. in Genf nieder und eröffnete ein Postkartengeschäft, wo er ab 1910 auch Bilder ausstellte. Die professionell geführte Galerie Moos, die im Herbst 1912 ihre erste Ausstellung organisierte, setzte sich für Ferdinand Hodler, Otto Vautier und Maurice Barraud ein, zeigte zeitgenöss. Genfer und Schweizer Malerei sowie ab 1916 auch franz. Gemälde des 19. und 20. Jh. 1918 eröffnete M. eine neue Galerie in Genf, die damals grösste der Schweiz. Dort zeigte er ab 1928 moderne Klassiker sowie zeitgenöss. Malerei und organisierte wichtige Auktionen. In den 1950er Jahren zog M. sich zurück, organisierte aber bis 1966 noch einige Ausstellungen im privaten Rahmen.

Quellen und Literatur

  • P.-A. Jaccard, «Le take-off du marché de l'art en Suisse romande durant la première guerre mondiale», in Traverse, 2002, H. 1, 81-106 (insbes. 92-98)
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Lebensdaten ∗︎ 30.4.1880 ✝︎ 11.10.1976

Zitiervorschlag

Jaccard, Paul-André: "Moos, Max", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.01.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029903/2009-01-20/, konsultiert am 27.11.2020.