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IgnaceEsseiva

23.12.1828 Freiburg, 28.6.1888 Freiburg, kath., von Freiburg. Sohn des Louis, Kaufmanns, Grossrats und Mitgründers des Piusvereins, und der Marguerite geb. Delpech. Bruder des Pierre (->). 1) Marianne Sophie Ducrest, Tochter des François-Josef, Arztes, 2) Marie Sophie Eugénie Genoud, Tocher des Josef, Friedensrichters. E. war Weinhändler und trug zur Verbesserung des Weinbaus in der Schweiz und insbesondere im Wallis bei. 1858-62 und 1865-70 Gemeinderat (Exekutive) in Freiburg, 1862-86 konservativer Grossrat. 1861-88 gehörte er dem Aufsichtsrat der Hypothekarkasse an, 1870-73 Rechnungsprüfer und 1873-88 Verwaltungsrat der Freiburger Kantonalbank. Ab 1870 verfocht E. energisch die von Guillaume Ritter vorgeschlagenen Projekte zur Industrieförderung. Präs. des Handelsgerichts.

Quellen und Literatur

  • NEF 23, 1889, 118-122
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 23.12.1828 ✝︎ 28.6.1888

Zitiervorschlag

Dubas, Jean: "Esseiva, Ignace", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.03.2006, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029938/2006-03-20/, konsultiert am 18.04.2021.