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KarlHürlimann

26.6.1848 Ingenbohl, 2.2.1925 Ingenbohl, kath., von Walchwil. Sohn des Franz Dominik (->). 1873 Rosa Karolina Camenzind. Mittelschule in Schwyz und Luzern, Stud. der Architektur am Polytechnikum in Zürich, 1869 Diplom. H. entwickelte sich zu einem bedeutenden Baumeister und Architekten seiner Region: 1887-88 errichtete er die Reparaturwerkstätten der Gotthardbahn in Bellinzona sowie das Verwaltungsgebäude der Gotthardbahn in Luzern, 1892 das Eidg. Zeughaus in Seewen, 1901-02 den Neubau des vorher abgebrannten Hotels Axenstein in Morschach und 1903-04 das Grand Hotel in Brunnen. In den frühen 1880er Jahren erweiterte er die Kalkmühle (Gotthardbahn als Abnehmerin), aus der später die Zementfabrik wurde. H.s Söhne Josef Eduard, Karl Leopold und Leonhard Gustav führten diese ab 1919 weiter. 1898-1906 amtierte H. als Gemeinderat in Ingenbohl (1904-06 Gemeindepräs.), 1898-1908 als liberaler Schwyzer Kantonsrat. Er engagierte sich für die industriellen Belange der Region, so setzte er sich für Getreidemagazine, das Elektrizitätswerk, die Strassenbahn Schwyz-Brunnen und die Brunnen-Morschach-Bahn ein.

Quellen und Literatur

  • Bote der Urschweiz, 1925, Nr. 11
  • Lebenserinnerungen des Firmengründers Karl H.-Camenzind, [...], 1982
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Lebensdaten ∗︎ 26.6.1848 ✝︎ 2.2.1925