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Benoît Cize deGrésy

um 1606, nach 1684, kath., aus Savoyen. G. war savoy. Diplomat, Baron (1648) und Marquis (1669) sowie Staatsrat am savoy. Hof. 1642-44 hielt er sich als Gesandter Savoyens in Grossbritannien, dann in Paris und Münster (Westfalen) auf. 1649 wurde er in die sechs kath. Orte geschickt, um deren Bündnis mit Savoyen zu erneuern, was er 1651 auch erreichte. 1656 war er am Zustandekommen des 3. Landfriedens beteiligt. Als ordentl. Gesandter in Luzern (1666-72) setzte er sich an der Tagsatzung von 1668 dafür ein, dass die mit Savoyen verbündeten Orte von der Inschutznahme Genfs absahen. 1671 wurde der savoy. Erbprinz Viktor Amadeus I. auf Drängen G.s in das Bündnis aufgenommen. Als ausserordentl. Gesandter hielt G. 1678-81 die kath. Orte erneut davon ab, im Streit zwischen Genf und Savoyen für Genf Partei zu nehmen. 1683-84 brachte er die Bekräftigung des Bündnisses zwischen Hzg. Viktor Amadeus II. und den sechs kath. Orten zustande.

Quellen und Literatur

  • E. Rott, Histoire de la représentation diplomatique de la France auprès des cantons suisses, de leurs alliés et de leurs confédérés 8, 1923, 469
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ um 1606 ✝︎ nach 1684