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MaxRascher

30.7.1883 Hottingen (heute Gem. Zürich), 5.12.1962 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Eduard, Buchhändlers, und der Maria Magdalena geb. Fritzsche. 1909 Berta Olga Früh, Tochter des Eduard. R. besuchte die Handelsschule in Neuenburg, die er nach dem Tod des Vaters 1901 verliess, um mit der Mutter die väterl. Buchhandlung zu übernehmen. 1906 wurde das Geschäft um eine Kunsthandlung und 1908 um einen Verlag erweitert. R. setzte sich v.a. für pazifist. Literatur ein. Zu den ersten Autoren gehörten Charlot Strasser und Konrad Falke. Später kamen Yvan Goll, Andreas Latzko, Carl Spitteler, Henri Barbusse, William Somerset Maugham, André Maurois, Marcel Proust, Ernst Wiechert, Alja Rachmanowa und Carl Gustav Jung hinzu. Sein Kunstverlag betreute die Herausgabe der Reproduktionen Oskar Kokoschkas, Augusto Giacomettis, Paul Cézannes sowie Ferdinand Hodlers. R. selbst gab 1945 den Band "Schweizer Maler aus fünf Jahrhunderten" heraus. 1920-21 war er Präs. des schweiz. Buchhändlervereins. Nach R.s Tod übernahm sein Sohn Albert das Geschäft, starb aber nur sieben Jahre später. Mangels Nachfolger wurde der Rascher-Verlag 1969 aufgelöst.

Quellen und Literatur

  • F. Witz, Der R.-Verlag, 1973
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Lebensdaten ∗︎ 30.7.1883 ✝︎ 5.12.1962