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Elisarion

19.2.1872 Sophienthal/Reval (heute Talinn, Estland), 31.10.1942 Minusio, ab 1922 von Muralto. Sohn des Adolf, Arztes, und der Elisabeth geb. Thomsen. Lebensgefährte von Eduard von Mayer. Stud. der Orientalistik und Jurisprudenz in St. Petersburg, der Geschichte und Philosophie in München und Berlin, Malakademie Berlin. Lebte als Schriftsteller, Philosoph und Kunstmaler 1902-15 in Florenz, ab 1915 in Muralto, ab 1925 in Minusio. 1925-29 liess E. in Minusio das "Sanctuarium Artis Elisarion" errichten, einen Tempel in Form eines Gesamtkunstwerks für die dualist. Lehre des Klarismus mit den Polen der irdischen "Wirrwelt" und der diesseitigen "Klarwelt der Seligen". In den Tempel ordnete er eine Reihe seiner Werke ein, u.a. sein malerisches Hauptwerk, das Rundgemälde "Die Klarwelt der Seligen". Nach E.s Tod wurde die Anlage zum Gemeindezentrum. Seine Werke sind ausgestellt auf dem Monte Verità sowie in Minusio im 1981 eröffneten Centro culturale Elisarion.

Quellen und Literatur

  • KLS 1, 262 (mit Literaturverz.)
  • Monte Verità, hg. von H. Szeemann, 1978, 94-97
  • G. Mandozzi, E., 1996
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Kurzinformationen
Variante(n)
Elisàr von Kupffer (Geburtsname)
Lebensdaten ∗︎ 19.2.1872 ✝︎ 31.10.1942

Zitiervorschlag

Szeemann, Harald: "Elisarion", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.11.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031029/2005-11-14/, konsultiert am 19.04.2021.