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HeinrichWild

Theodolit. Fotografie, Beilage zur Patentschrift von 1907 (Bundesamt für Landestopografie).
Theodolit. Fotografie, Beilage zur Patentschrift von 1907 (Bundesamt für Landestopografie). […]

15.11.1877 Mitlödi (heute Gemeinde Glarus Süd), 26.12.1951 Baden, reformiert, von Mitlödi. Sohn des Jost Heinrich, Zeichners, und der Elisabeth geborene Weber. 1900 Anna Katharina Märchy. Lehre als Vermessungstechniker bei Gottlieb Heinrich Legler, ab 1895 selbstständig. 1896-1898 Geometerschule des Technikums Winterthur, 1899 Praktikant, 1900-1907 Topograf, Nivelleur und Triangulationsingenieur bei der Eidgenössischen Landestopografie in Bern, 1908-1921 Oberingenieur und Chefkonstrukteur der neuen geodätischen Abteilung der Firma Carl Zeiss in Jena. 1921 Gründung der Gesellschaft Heinrich Wild, Werkstätten für Feinmechanik und Optik in Heerbrugg (später Wild Heerbrugg, heute Leica Geosystems AG) mit Unterstützung des Industriellen Jakob Schmidheiny und des Geologen Robert Helbling. Ab 1932 unabhängiger Erfinder und Konstrukteur, 1935-1951 Zusammenarbeit mit der Firma Kern & Co. AG in Aarau. Als Erfinder zahlreicher geodätischer und fotogrammetrischer Vermessungsinstrumente – berühmt wurde vor allem sein Stereoautograf für die Luftbildauswertung – trug Heinrich Wild massgeblich zur Entwicklung der modernen Vermessungstechnik bei. 1930 Dr. h.c. der ETH Zürich. Major.

Quellen und Literatur

  • Genealogie GL, 106
  • F. Kobold, Heinrich Wild 1877-1951, 1977
  • Rheintaler Köpfe, 2004, 385-394
Weblinks
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VIAF

Zitiervorschlag

Wolfgang Göldi: "Wild, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031162/2013-10-30/, konsultiert am 01.03.2024.