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HenryFavre

10.6.1901 Les Eaux-Vives (heute Gem. Genf), 29.5.1966 Zürich, von Genf und Vallorbe. Sohn des Jules William und der Jeanne Aimée geb. Loegel. 1926 Violette Thérèse Sautter, Tochter des Emmanuel Gustave. 1923 schloss F. sein Stud. des Bauingenieurwesens an der ETH Zürich mit einem Brückenbauprojekt ab. Danach übernahm er Bauleitungen in Frankreich. 1929 Promotion mit einer wegweisenden Dissertation im Fach Photoelastizität. 1928-38 war er als Adjunkt von Prof. Eugen Meyer-Peter am Aufbau der Versuchsanstalt für Wasserbau (Eröffnung 1930) an der ETH Zürich beteiligt, 1935-38 PD für Hydraulik, 1938-66 o. Prof. für techn. Mechanik, 1951-53 Rektor der ETH Zürich. F.s Habilitation "Etude théorique et expérimentale des ondes de translation dans les canaux découverts" (1935) gilt als Standardwerk auf dem Gebiet instationärer Strömungen. Grosse Beachtung fand 1938 auch seine Theorie zum Druckstoss. Ab 1938 befasste sich F. besonders mit Festkörpermechanik und Spannungsoptik, v.a. beim Bauelement Platte. Dr. h.c. der Univ. Poitiers, Lausanne und Lüttich.

Quellen und Literatur

  • Cours de mécanique, 3 Bde., 1946-49 (21953-59)
  • ETH-BIB, Nachlass
  • W.H. Hager, «Henry F. (1901-1966)», in Schweizer Ingenieur und Architekt, Nr. 38, 1991, 903-910 (mit Werkverz.)
  • D.L. Vischer, Wasserbauer und Hydrauliker der Schweiz, 2001, 276 f.
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