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JulesGaudard

Perspektivische Ansicht, Grundriss und Schnitte der Luzerner Seebrücke, die das Ingenieurbüro Gaudard & Cuénod aus Lausanne 1869–1870 erbaute. Stich von E. Pérot, abgebildet in den Annales des Ponts et Chaussées, Paris 1873 (Schweizerische Nationalbibliothek).
Perspektivische Ansicht, Grundriss und Schnitte der Luzerner Seebrücke, die das Ingenieurbüro Gaudard & Cuénod aus Lausanne 1869–1870 erbaute. Stich von E. Pérot, abgebildet in den Annales des Ponts et Chaussées, Paris 1873 (Schweizerische Nationalbibliothek). […]

10.4.1833 Arzier, 21.2.1917 Lausanne, ref., von Lausanne, Echallens und Bioley-Orjulaz. Sohn des Jacques-Louis-Samuel, Pfarrers, und der Louise-Catherine geb. Dautun. Neffe des Victor (->). Ledig. Stud. der Naturwissenschaften in Lausanne am Collège Galliard und an der Akademie, 1852-55 bildete er sich in Paris an der Ecole centrale des arts et manufactures zum Bauingenieur aus. 1855-61 war G. für den Bau der Bahnlinien Yverdon-Vaumarcus und Lausanne-Villeneuve verantwortlich, 1861-65 wirkte er als Eisenbahningenieur in Spanien. Als Spezialist in der Planung für Eisenarchitektur erstellte G. die Brücke über die Zihl in Yverdon, das Viadukt über die Paudèze und die Eisenbahnbrücken über die Rhone bei Saint-Maurice. 1865-1901 wirkte er als Prof. für Konstruktion, Topografie und Geodäsie an der Ecole spéciale, die 1869 zur Techn. Fakultät der Akademie und 1891 zur Ecole d'ingénieurs der Univ. Lausanne wurde. Autor zahlreicher techn. Studien zur Festigkeit der Materialien und versch. Werke über Religionsphilosophie.

Quellen und Literatur

  • INSA 5, 254; 7, 87
  • Professeurs Lausanne, 474 f.
  • S. Malfroy, «Rêveries d'un fervent lecteur de l'INSA 1850-1920 ou les aventures d'un pêcheur en eaux troubles», in K+A 56, 2005, H. 3, 32-36
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