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KurtGrob

11.7.1920 Winterthur, 2.3.1987 Wallisellen, ref., von Dinhard. Sohn des Johannes, Primarlehrers, und der Frieda geb. Bosshard. Bruder des Hans (->). 1948 Gertrud Jacob, Tochter des Julian François Sebastian. Bis 1939 Literargymnasium Winterthur, 1940-46 Chemiestud. an der ETH Zürich. 1948 Dr. sc. nat. mit einer Arbeit über die Biochemie der Tabakfermentation. Nach einjähriger Tätigkeit in der Tabakindustrie war G. 1949-81 Hauptlehrer für Chemie an der Kantonsschule Rämibühl (Zürich), ab 1958 auch Dozent für Chemiedidaktik. Forschungen zur Analyse des Tabakrauchs brachten G. 1959 in Kontakt mit der neuen Gaschromatografie, die er (ab 1964 unter Mithilfe seiner Gattin) zum Instrument moderner chem. Analytik weiterentwickelte. 1974 Wechsel an die Eidg. Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag), wo ihm mit der Entwicklung einer Methode zur Spurenanalyse von Schadstoffen im Wasser ein Durchbruch gelang. 1974-83 PD an der ETH Zürich, 1983-85 Titularprof. 1973 Dr. h.c. der Univ. Bern und 1974 der ETH Zürich.

Quellen und Literatur

  • NZZ, 17.3.1987
  • W. Blum, «Kurt G. (1920-1987)», in Vjschr. der Naturforschenden Ges. in Zürich 132, H. 3, 1987, 188
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Lebensdaten ∗︎ 11.7.1920 ✝︎ 2.3.1987

Zitiervorschlag

Fuchs, Thomas: "Grob, Kurt", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.01.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031367/2006-01-30/, konsultiert am 27.11.2020.