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AdolfHurwitz

26.3.1859 Hildesheim, 18.11.1919 Zürich, isr., dt. Staatsbürger. Sohn des Salomon, Fabrikanten in Hildesheim, und der Elise geb. Wertheimer, aus Hannover. Ida Samuel, aus Königsberg. Stud. der Mathematik in München, Berlin und Leipzig, 1881 Promotion in Leipzig (bei Felix Klein), 1882 Habilitation in Göttingen. 1884 ao. Prof. in Königsberg, 1892 o. Prof. am Eidg. Polytechnikum in Zürich, als Nachfolger von Ferdinand Georg Frobenius. H. leistete in allen Bereichen der reinen Mathematik (der Funktionentheorie, Zahlentheorie, Algebra und Geometrie) wichtige, durch Klarheit und Eleganz ausgezeichnete Beiträge. Er hatte zahlreiche Doktoranden, die bis 1909, als das Polytechnikum das Promotionsrecht erhielt, meistens an der Univ. Zürich promovierten. Auf dem 1. Internat. Mathematikerkongress 1897 in Zürich hielt er eines der Hauptreferate. H. führte ein stilles, bescheidenes Leben, überschattet von einer langjährigen Krankheit. Er war einer der führenden Mathematiker seiner Zeit und zugleich ein erfolgreicher Lehrer.

Quellen und Literatur

  • Mathemat. Werke, 2 Bde., 1932-33 (Nachdr. 1962)
  • ETH-BIB, Nachlass
  • DSB 6, 570-573
  • NDB 10, 80
  • G. Frei, U. Stammbach, Die Mathematiker an den Zürcher Hochschulen, 1994
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Lebensdaten ∗︎ 26.3.1859 ✝︎ 18.11.1919